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Vor 20 Jahren: Google Maps – Die Erfolgsgeschichte einer digitalen Kartenrevolution

Vor 20 Jahren: Google Maps – Die Erfolgsgeschichte einer digitalen Kartenrevolution

Vor 20 Jahren, im Februar 2005, startete Google Maps als einfache Online-Karte. Die ursprüngliche Idee stammt von dänischen Entwicklern, die ihre Software zuerst als Desktop-Anwendung konzipierten. Nach der Übernahme durch Google wurde daraus ein webbasiertes Tool, das NutzerInnen interaktive Karten bereitstellte. Schon bald ergänzten Satellitenbilder und eine Suchfunktion das Angebot.

Mit der Einführung von Google Maps für Mobilgeräte im Jahr 2007 begann eine neue Ära der Navigation. Besonders bahnbrechend war die Veröffentlichung der Turn-by-Turn-Navigation für Smartphones im Jahr 2009. Damit wurde Google Maps zu einer ernsthaften Konkurrenz für klassische Navigationsgeräte.

Street View, Echtzeitdaten und Künstliche Intelligenz

Ein Meilenstein war 2007 die Einführung von Street View, das Straßenzüge mit 360-Grad-Bildern erlebbar machte. Die Funktion wurde kontinuierlich erweitert und deckt heute einen Großteil der Welt ab.

2013 integrierte Google Echtzeit-Verkehrsdaten, die Staus und alternative Routen anzeigen. Mit der Zeit kamen weitere Funktionen hinzu, darunter Indoor-Karten für Gebäude, Fahrrad- und Fußgängerrouten sowie detaillierte Informationen zu öffentlichen Verkehrsmitteln.

In den letzten Jahren setzte Google verstärkt auf Künstliche Intelligenz, um Routen genauer vorherzusagen und personalisierte Empfehlungen zu geben. Dank Augmented Reality hilft Google Maps inzwischen auch bei der Orientierung in fremden Städten, indem virtuelle Pfeile auf dem Bildschirm den Weg weisen.

Ein unverzichtbarer Begleiter im Alltag

Heute ist Google Maps weit mehr als nur ein Navigationsdienst. Es hilft bei der Suche nach Restaurants, Sehenswürdigkeiten oder Ladestationen für E-Autos. Mit über einer Milliarde aktiver NutzerInnen pro Monat bleibt der Dienst auch 20 Jahre nach seiner Einführung ein zentrales Element der digitalen Welt.

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